Du magst Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Technik, Informatik, Robotik oder experimentierst einfach gerne? Dann findest Du hier genaue Informationen. 

Das MINT-Konzept des Franziskusgymnasiums  

Die Förderung der Fächer aus dem Bereich der Mathematik, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Technik ist in einer Zeit, die durch die tägliche Nutzung und die schnelle Entwicklung moderne Technik geprägt ist, nicht nur ein Anspruch der deutschen Forschung und Entwicklung, sondern auch ein besonderer Anspruch des Franziskusgymnasiums.  

Das MINT-Konzept des Franziskusgymnasiums basiert auf verschiedene Kernbereiche.

Ziele des Konzepts sind eine breite und nachhaltige Förderung und Forderung talentierter Schülerinnen und Schüler, sowie die Stärkung der Fächer, um auch das naturwissenschaftliche Profil im Abitur langfristig und nachhaltig zu fördern. Für die Koordination der Durchführung ist der MINT-Koordinator verantwortlich.

Seit 2017 ist das Franziskusgymnasium Mitglied des MINT-EC-Netzwerkes.

Das Netzwerk ist nicht nur eine Auszeichnung für die vielfältigen MINT-Aktivitäten und Erfolge des Franziskusgymnasiums, es bietet vielmehr jeder Schülerin und jedem Schüler die Möglichkeit der individuellen Förderung durch besondere Veranstaltungen, Wettbewerbe und dem Mint-Zertifikat.

Konkret handelt es sich bei MINT-EC um ein nationales Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und hervorragendem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Schulprofil. Ziel ist es, die Leuchtturm-Schulen bei ihrer Entwicklung zu MINT-Talentschmieden mit hochkarätigen Angeboten für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen zu fördern. 

Aufgaben 

  • Aktivierung und Gewinnung von Schülerinnen und Schülern für MINT- Studiengänge und -Ausbildungen 
  • Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Schulen, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen 
  • Weiterbildung der MINT-Fachlehrkräfte 
  • Optimierung des Schulmanagements und Beförderung des Austauschs und des Wettbewerbs zwischen den Schulen 
  • Stärkung des Selbstorganisationsprozesses der Schulen als mathematisch-naturwissenschaftliche Schwerpunktschulen 
  • Digitalisierung an Schulen vorantreiben 

Instrumente 

  • mehrtägige Forschungsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen 
  • Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler sowie für Schulleitungen 
  • MINT400 – Das Hauptstadtforum als größte Netzwerkveranstaltung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte 
  • Schulleitertagungen und -trainings zu Schulmanagement und Schulentwicklung 
  • Fachtagungen und Fortbildungen für Fachlehrkräfte 
  • Fachvertiefende interdisziplinäre Themencluster für Schulleitungen und Lehrkräfte 
  • Pilotprojekt HPI Schul-Cloud: Entwicklung einer digitalen Lehr- und Lernplattform unter Einbezug der MINT-EC-Schulen 
  • Alumni-Netzwerk für ehemalige MINT-EC-Schülerinnen und Schüler 

Außerunterrichtlichen Aktivitäten stehen häufig Trainingszeiten, Fahrpläne oder Entfernungen zur Schule im Wege. Aus diesem Grund arbeiten wir schon seit 2019 in unserer Cloud an Projekten, Wettbewerben und AGs.  

Dies ermöglicht eine dezentrale und asynchrone Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Wir können so mehr Schülerinnen und Schülern, mehr Interessen und mehr Bedürfnissen nachkommen und dies mit einem geringen zeitlichen Aufwand.  

Experten aus der ganzen Welt können uns so virtuell zur Seite stehen und die Dokumentation ist für alle, zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar.  

So war und ist die Zeit des Distanzlernens kein Problem für unser außerunterrichtliches Engagement.  

Wir heißen alle herzlich Willkommen in unserer virtuellen AG, dem MINT und Mind Team des Franziskusgymnasiums.  

Grundlage des Konzepts ist die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler. Wir ermutigen die Schülerinnen und Schüler, sich selbst um die Anmeldung und die Auswahl eines Wettbewerbs zu kümmern. Hat sich ein Schüler oder eine Schülerin entschieden an einem Projekt oder Wettbewerb teilzunehmen, wird eine betreuende Lehrkraft zugeordnet. Dabei gibt es drei Kategorien von Wettbewerben. Die erste Kategorie sind die Breitenwettbewerbe. Die Informationen zu diesen Wettbewerben werden durch die jeweiligen Fachlehrkräfte direkt an die Schülerinnen und Schüler verteilt und die Durchführung wird jahrgangsübergreifend organisiert.  

Die zweite Kategorie sind etablierte Individualwettbewerbe, z.B. Jugend forscht, hier können sich Schülerinnen und Schüler an die betreuenden Lehrkräfte wenden, um an diesen Wettbewerben teilzunehmen. Dabei können die Schülerinnen und Schüler in Eigenleistung und Heimarbeit ihren Wettbewerb vorbereiten oder zu festen Zeiten in den bestehenden Arbeitsgemeinschaften. Dies bedeutet auch, dass während einer Mathematik AG Stunde verschiedenen Wettbewerb oder Projekte betreut werden, die unabhängig vom Fach der Mathematik sind. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten somit frei und die Aufsicht ist durch die AG Lehrkraft gegeben. Dies gilt auch für die Arbeitsgemeinschaften Jugend forscht und der Roboter AG. So können sich Schülerinnen und Schüler frei entscheiden, wann und wo sie sich bei der Wettbewerbsteilnahme unterstützen lassen. Eine 1 zu 1 Betreuung von Schüler und Lehrer zur Wettbewerbsvorbereitung ist nicht vorgesehen und auch meistens nicht notwendig. Für den Bereich Jugend forscht und Schüler experimentieren ist eine Chemikantin mit Meistertitel eingestellt worden. Sie betreut ausschließlich den AG Bereich.  

Die zweite Kategorie sind Breiten- oder Individualwettbewerbe, die noch nicht etabliert sind oder einmalig stattfinden. Hier sind die Schülerinnen und Schüler angehalten, sich eigenständig um die Rahmenbedingungen zu kümmern, dies entlastet zum einen das Kollegium, wichtiger ist jedoch die Förderung und Forderung der Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler. Diese Wettbewerbsteilnahmen sind meistens sehr erfolgreich.  

Diese geforderte Eigenverantwortlichkeit führt seit der Einführung vor zwei Jahren zu einem starken Anstieg bei den Teilnahmen an verschiedenen Wettbewerben.  

Neben dieser Eigenverantwortlichkeit achten die Fachlehrer des MINT-Bereichs auf besondere Talente und empfehlen der Schülerin oder dem Schüler eine Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften des MINT-Bereichs oder weisen sie individuell auf mögliche Wettbewerbe hin.  

Zur Einführung und Durchführung von Wettbewerben gibt es 5 Stufen.  

Stufe 1: Sichtung und Planung 

  • jährliche Sichtung und Begutachtung der nationalen und internationalen Wettbewerbe 
  • Hier wird neben dem Angebot des MINT-EC-Netzwerks ein besonderes Augenmerk auf die vom Land Niedersachsen bereitgestellte Tabelle möglicher  Wettbewerbe gelegt.

Stufe 2: Auswahlverfahren 

  • Auswahl der für unsere Bedingungen geeigneten Wettbewerbe, hier wird besonders auf den Anbieter, die Nachhaltigkeit, den Aufwand, eigene Ressourcen und Qualität geeignet.  

Stufe 3: Veröffentlichung 

  • Die ausgewählten Wettbewerbe werden auf der Schulhomepage veröffentlicht. 

Stufe 4: Breitenwettbewerbe 

  • Die Schule nimmt jedes Jahr an der Mathematik Olympiade, am Känguru Wettbewerb, am Informatik Biber, an Invet a chip und an der Chemie Olympiade teil. Die Einladungen zu diesen Wettbewerben werden über die Fachlehrerinnen und Fachlehrer direkt an die Schülerinnen und Schüler verteilt, dabei werden Talente besonders motiviert an jeweiligen Wettbewerb teilzunehmen. Dazu kommen die Arbeitsgemeinschaften der Mathematik, der Robotik und Jugend forscht, welche stets einen Motivation- und Trainingsrahmen für die Teilnahme an diesen Wettbewerb bieten.  

Stufe 5: Individuelle Wettbewerbe 

  • Die Schule nimmt seit vielen Jahren am Wettbewerb Jugend forscht, Schüler experimentieren teil. Hier werden Schülerinnen und Schüler individuell angesprochen oder können sich individuell an die betreuenden Lehrkräfte wenden. Dabei existiert stets ein Portfolio von möglichen und vergangenen Themen. 

Wir als Schule sind nur ein kleiner Teil auf dem Weg in die Berufswelt. Viele fragen sich bis zum Abitur, was sie eigentlich studieren sollen oder ob eine Ausbildung, ein Duales Studium vielleicht das am besten geeignet ist.  

Damit wir unsere Schülerinnen und Schüler einen genauen Einblick in das Leben nach der Schule bieten können, arbeiten wir mit Unternehmen, Universitäten und anderen Schulen eng zusammen. Die verschiedenen Kooperationen können in der Datei nachgelesen werden. Das Schaubild bietet einen Überblick über alle MINT-Kooperationen.