
80 Jahre Franziskusgymnasium
… ein guter Grund, mit einem Schulfest zu feiern. Und vorab drei Projekttage, in denen die unterschiedlichen Interessen und Fertigkeiten noch einmal ganz anders zur Geltung gebracht werden können als im alltäglichen Unterricht.
Nach langer und intensiver Vorbereitung ist es so weit. An drei Vormittagen zeigt sich unsere Schule in einem bunten Treiben. Hier wird gehämmert, da wird musiziert. In einigen Räumen wird gebastelt, damit auf dem Schulfest Dinge hergestellt aus eigener Hand zum Verkauf angeboten werden können. Für die Candybar braucht‘s einen Verkaufsstand. Den gibt es nicht, also muss gezimmert werden. Die Roboter werden auf Kurs gebracht, Nistkästen hergestellt und auch an die Fledermäuse und Eichhörnchen wird gedacht. Futterkästen werden gebaut. Geschwitzt wird in der Sporthalle, wo ein Kung-Fu-Projekt angeboten wird. Hecken und Sträucher werden geschnitten. Die Grünanlage und unser Schulhofbeet werden mal so richtig schön hergerichtet. Zwischendurch einmal aufs Trampolin oder an die Kletterwand? Auch dafür gibt es an diesen Tagen auf dem Schulhof die Gelegenheit, sich auszuprobieren.
Schüler aus dem Jahrgang 13 machen sich auf den Weg nach Schwagstorf und Meppen und per Videokonferenz auch nach Köln, um unsere ehemaligen und unseren aktuellen Schulleiter zu interviewen. Beim Schulfest wird das während der Projekttage fertiggestellte Heft mit Auszügen aus ihren Antworten vorgestellt. Ein besonderer Einblick in die Geschichte unserer Schule mit interessanten und auch lustigen Erzählungen. Die Mitglieder des Seminarfaches Film versuchen alles passend und stimmungsvoll aufzunehmen. Unser Instagramm-Team sorgt dafür, dass alle, die auf Social Media unterwegs sind, in Bildern und mit kurzen Reels auf dem Laufenden gehalten werden. An einem Tag findet in Zusammenarbeit mit der DKMS eine Registrierungsaktion für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 12 und 13 statt.
Auf dem Schulfest selbst wollen die vielen Besucherinnen und Besucher natürlich auch mit Essen gut versorgt werden. Auch das bedarf einer guten Vorbereitung. Was? Wie viel? Woher? Zu welchem Preis? Fragen, die nicht immer leicht zu beantworten sind, aber die natürlich Antworten finden.
Am Freitagmittag sind die Projekttage vorbei. Und damit ist alles vorbereitet. Wir hoffen auf gutes Wetter und auf viele Besucherinnen und Besucher. Die kommen und mit ihnen auch das trockene, nachher sogar sonnige Wetter. Um 17.00 Uhr eröffnet unser Schulleiter Christoph Grunewald offiziell das Schulfest. Dabei gilt es Danke zu sagen. Besonders an Frau Dornieden, Frau Sanders und Frau Rahn, die sich schon lange mit der Vorbereitung und Organisation als verantwortliches Team beschäftigt haben und als Dankeschön einen Blumenstrauß erhalten.
Dankesworte gehen aber auch an unseren Hausmeister Jürgen Krone, der in diesen Tagen zu der gefragtesten Person überhaupt wird. Später wird er feststellen, dass er allein an dem Freitag zu Fuß für das Schulfest eine Strecke von 28 km zurückgelegt hat! Das ist Einsatz! Ein Dank geht auch an das Sekretariat, das während der Tage mit mehr als nur Schere, Tesafilm, Schnürband und Wechselgeld aushilft.
Herr Grunewald freut sich, dass er mit Schwester Annuntiata, Herrn Pruisken und Herrn Klumparendt auch seine drei Vorgänger/innen begrüßen kann.

Heinz-Michael Klumparendt, Sr. Annuntiata Bays, Hans Pruisken, Christoph Grunewald
Das bunte Treiben beginnt. Unsere Musikgruppen spielen auf der Bühne ein tolles Programm. Die Mitglieder unserer Tontechnik haben alles im Griff. Dabei sorgen sie nicht nur für den optimalen Klang, auch in Sachen Lichttechnik sind sie inzwischen zu Profis geworden. Ob Bobbycarrennen, Stelzenlauf, Münzwurf, Glitzertattoos, Kinderschminken, Dosenwerfen oder Piñataschlagen – Vielfalt ist bei den Mitmachangeboten angesagt. Gleiches gilt für die kulinarischen Angebote: Slusheis, Milchshakes, Waffeln, Hot Dogs, Crepes, Fingerfood-Buffet, Grillwurst, Pizza, Pommes oder Sandwiches. Auch eine Salatbowle zum Selbererstellen und ein jüdisches Essen werden angeboten. Wer da nicht satt wird, ist selber schuld. Und wer abdancen will, der ist eingeladen, in den Raum der 10d zu kommen, wo die DJs für die Rave-Disco alles geben!
Die Besucherinnen und Besucher erahnen, welch eine Arbeit hinter einem solchen Fest steckt. Schön, dass sie sich gelohnt hat. Bei einem solchen Fest wird man gerne 80 Jahre!




