Am 13. August zeigte sich am Franziskusgymnasium das gewohnte Bild:
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Klassenlehrer pilgern sämtliche SuS mit Ausnahme des Jahrgangs 5, der immer am zweiten Schultag an unserer Schule begrüßt wird, mit ihrem Stuhl und einem Liedzettel in der Hand zum großen Rasenplatz hinter dem Oberstufengebäude.
Der Oberstufenchor, die Musiker, Herr Ossing und Frau Eilermann zusammen mit den SuS, die etwas lesen werden, sowie die Tontechnik-AG sind bereits eine Stunde vor allen anderen da! Wow!




„Wieder einmal bei bestem Wetter“ begrüßt uns Pastor Wilken aus der St. Josefgemeinde. Der gemeinsame Start auf dem Rasenplatz zum Thema Frau Hoffnung und Herr Zweifel macht uns allen bewusst, dass wir an der einen oder anderen Stelle unsere Geschichten schreiben werden in diesem Schuljahr – dafür stehen zeichenhaft die tanzenden Seifenblasen, die in die Luft gepustet wurden. Aber er stärkt uns auch, diese mit Gottvertrauen hinzubekommen. Wie es auch immer sein mag, wenn wir unsere Talente und Gaben benutzen, wird Gott unser Wegbegleiter sein.
Mit einer Legende über den Heiligen Franziskus, der auf einem abgebrochenen Ast, den er am Wegesrand fand, Musik machte, erinnern wir uns an die Stücke Holz, die mit einigen Lehrerinnen und Lehrern in den Ferien unterwegs waren.
Welche Dinge die Stücke Totholz jeweils erlebt haben, davon erzählen sie im Gottesdienst.
„Mein Stück Holz ist nicht so weit gereist wie ursprünglich geplant: im letzten Moment hat es leider doch noch den Weg in den Koffer verpasst. Das habe ich jedoch zum Anlass genommen, es stattdessen an Orte mitzunehmen, die mir zuhause im Emsland wichtig sind. Einen solchen Ort an der Ems kenne ich schon seit meiner Kindheit sehr gut und kehre seitdem immer wieder dahin zurück – als Kind mit meinen Eltern und Geschwistern, später dann um Fotos, Zeichnungen und Tonaufnahmen zu machen oder einfach zur Entspannung. Die Umgebung verändert sich über die Jahre, die besondere Atmosphäre bleibt aber trotzdem. Es ist ein Ort, der mich magnetisch anzieht und mir Kraft gibt.“ (Ansgar Silies)


Die Geschichten und ihre Fotos machen deutlich, was für den heiligen Franziskus von großer Bedeutung war.
Nichts ist so tot, so verloren, dass nicht doch etwas Schönes daraus erwachsen könnte.
Vor genau 800 Jahren ist Franz von Assisi, der Namensgründer unserer Schule, gestorben. Daran wollten wir uns mit der Kunstaktion „Ein Stück Holz“ erinnern.
Dabei geht es darum, mit Tothölzern auch unsere Umgebung zu gestalten und auf die Botschaft des Franz von Assisi aufmerksam zu machen:
- Der Schöpfung, der Natur und allen Lebewesen, mit Achtsamkeit begegnen.
- Auch das Kleine und Unscheinbare wertschätzen.
- Die Botschaft von Frieden und Bescheidenheit verbreiten.

Eure Klasse hat ein Stück Totholz erhalten, das mit einem Magneten versehen ist. Nun seid ihr eingeladen, dieses Holz in eurer Umgebung auftauchen zu lassen und auf die Lebenshaltung des Franz von Assisi hinzuweisen. Wo wäre eurer Ansicht nach eine Erinnerung an die Botschaft des Franziskus nötig?
Jede Klasse hat ein Stück Holz mit einem Magneten erhalten, um ein Zeichen zu setzen.
Jede Klasse und die Religionskurse sind eingeladen, bis zum Schulfest, das am 11. September stattfindet, dieses Holz in der Umgebung auftauchen zu lassen, um an die Botschaft von Frieden und Bescheidenheit des Hl. Franziskus zu erinnern und darauf aufmerksam zu machen, dass wir der Schöpfung, Natur und allen Lebewesen, mit Achtsamkeit begegnen sollen.




