Was hilft bei Regen, wenn das Gemüt eigentlich Sonne möchte…

… ein Sommerkonzert!
Und das fand, wegen des herannahenden schlechten Wetters in der Sporthalle des Franziskusgymnasiums am Dienstag, den 2. Juni 2026 statt.
Weiße Hemden und orangene T-Shirts waren der optische Gegenpol zum Grau vor der Halle und es begann mit „Final Countdown“ (Vororchester) und „Akai Hana“ (Unterstufenchor) gleich frisch und ansteckend fröhlich. Die Jüngsten in der Riege der Musizierenden am Franziskusgymnasium zeigten ihr Können und zündeten sogar bei „Feuerwerk“ ein eben solches aus roten Papierschlangen – Überraschung, Freude, Begeisterung bei allen Beteiligten.
Denn es hatten sich die Sportbänke und die Tribüne ordentlich mit Zuhörenden gefüllt. Es wurde mitgesungen, getanzt, geschnipst – der Funke war übergesprungen.
Und dann gab es eine Feuertaufe: eine neue Zusammensetzung der Rockband „Francis`Finest“. Ein Großteil der Stammgruppe hat das Abitur so gut wie in der Tasche und verlässt die Schule zum Sommer. Aber die NachwuchskünstlerInnen haben ihren ersten Auftritt mit „What‘s up“, „Boulevard of broken dreams“ und „Back to black“ bravourös gemeistert. Wir freuen uns über diese Staffelübergabe sehr, auch wenn ein tränendes Auge dabei ist.
So formulierte es Stefan Pohlmann, neben Manuel Hagen und Ralf Jost-Westendorf die Organisatoren des Events, für die Abiturientinnen und Abiturienten des Orchesters und der Big Band, die im zweiten Teil des Abends ihr Können zeigten. Beim Medley des Chores zu „Wicked“ kamen viele tolle Solo-Stimmen zum Einsatz, bevor es durch die „alte“ Rock Band energiegeladener wurde und das Sitzenbleiben nicht immer möglich war. „FRAGYL“ als Big Band rundete das Erlebnis ab und verabschiedeten sich auf „Welttournee“, denn sie sind zusammen mit dem Orchester vom 4. bis 6. Juni in Oldenburg Teil der Landesbegegnung „Schulen musizieren“. Besonders der Titel „What a wonderful world“ sollte für uns alles eine Erinnerung sein, dass wir im kleinen Miteinander Großes bewirken können. Zum Beispiel große Anerkennung für das Erlebte, denn ohne wöchentliche Probe, Zuverlässigkeit und Ideen wäre dieses Konzert nicht möglich gewesen. Danke für diesen Abend!
Eine breite Klangvielfalt war zu hören, die Freude am gemeinsamen Musizieren und Singen sprach aus den Gesichtern und Bewegungen. Alles unterstützt durch eine sicher agierende Ton-Technik, die – wie alle Mitwirkenden – auch vom Schulleiter Christoph Grunewald dankend, bewundernd und begeistert gewürdigt wurde.
Bratwurstduft vor der Halle und ein gut organisierter Getränkeverkauf ließ keine Wünsche offen. Am Ende des Konzertes machten sich alle Besucherinnen und Besucher glücklich und mit der einen oder anderen Melodie im Ohr auf den trockenen Heimweg.




