Ein Projekt der besonderen Art – und das bereits zum 2. Mal: Musikgruppen von den fünf weiterführenden Schulen Lingens geben aus Anlass des 4. Jahrestages des Ausbruchs des russischen Angriffskrieges zusammen ein Konzert, das unter dem Motto „Friedensklänge“ steht. Die Aktualität eines solchen Konzertes ist ungebrochen. Russlands Krieg gegen die Ukraine bringt weiterhin unvermindert viel Leid über die Kriegsgebiete, bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen wie in Afrika oder aber die Unterdrückung von diktatorischen Systemen wie im Iran beherrschen tagtäglich unsere Nachrichten. Als Zeichen der Sehnsucht nach Frieden, aber auch als Solidarität mit all den leidenden Völkern dieser Welt musizieren die Schülerinnen und Schüler über die Schulgrenzen hinaus zusammen in der Bonifatiuskirche.
Die Kirche ist an diesem Sonntagnachmittag bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein in jeder Hinsicht gelungenes Programm. Ganz unterschiedlich in der Art der Präsentation, aber verbunden mit der gemeinsamen Zielsetzung treten die Gruppen der fünf Schulen auf. Das Franziskusgymnasium ist auch dabei: Ava Babashahi und Sofia Danilova berühren mit ihren beiden Liedern. Sie werden begleitet von Tim Klute an der Gitarre und Dennis Rengers am Piano. Tassilo Alex und Merle Schnieders geben mit ihren Gedanken zum Thema Frieden besondere Impulse. Andere Schulen sind mit ihrer Bläserklasse, einem Chor oder einem Orchester dabei. Die Lingener Schullandschaft zeigt sich auch in Sachen Musik vielseitig. Gut so!
Ein besonderer Dank gilt Dekanatsreferent Holger Berentzen, der mit so viel Engagement wieder alles initiiert und organisiert hat.
Es wäre schön, wenn die Friedensklänge hinaus in die Welt erklingen und die Herzen all der Mächtigen in den Kriegsgebieten berühren würden.




