Sternhaufen bescheren 3. Platz bei Jugend forscht für Jamie Engelshove


Vom 16.03. bis zum 18.03. fand das Landesfinale Niedersachsen von Jugend forscht an der TU in Clausthal-Zellerfeld unter dem Motto „Maximale Perspektive“ statt. Über 50 Teilnehmer mit 38 verschiedenste Projekte nahmen hier in den fünf Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik teil. Unsere Schule wurde von mir, Jamie Engelshove aus dem 11. Jahrgang, mit meinem Projekt „Bestimmung von Mitgliedern offener Sternhaufen über Cepheiden am Beispiel NGC 129“ im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften vertreten.

Der Wettbewerb fand in der historischen Aula Academica der Technischen Universität Clausthal statt. Am ersten Wettbewerbstag gab es zunächst die Möglichkeit seine Präsentationsstände aufzubauen und erste Kontakte mit den anderen Teilnehmenden zu knüpfen – während draußen unerwartet ein kleiner Schneesturm tobte. Erst am zweiten Tag ging es dann mit den Jurygesprächen richtig los. Es kamen insgesamt zwei Jurys, die mit Personen vom Fach besetzt waren, beispielsweise einem Astrophysikprofessor. Man hatte zehn Minuten Zeit, um sein Projekt kurz vorzustellen und danach hatten die Juroren noch zwanzig Minuten Zeit verschiedene Fragen zum Projekt zu stellen und mit uns ins Gespräch zu kommen, wobei sich auch viele interessante Anregungen zum Projekt ergaben.

Neben dem eigentlichen Wettbewerb gab es auch ein ansprechendes Rahmenprogramm, das unter anderem ein Besuch im lokalen Bergwerksmuseum bot, aber auch eine kurze Führung über die Uni.

Am letzten Tag war der Wettbewerb dann für die Öffentlichkeit zugänglich. Hier konnte man mit unterschiedlichsten Personen, ob Hobbyastronom, Lehrer oder anderen Schülern, ins Gespräch kommen. Abgeschlossen wurde der letzte Tag dann mit der Siegerehrung im beeindruckenden Kuppelsaal der Aula Academica. Am Ende reichte es für mich für einen dritten Platz in meinem Fachgebiet – vor allem nahm ich aber viele neue Erfahrungen im Bereich der wissenschaftlichen Arbeit mit und konnte auch viele andere spannende Projekte kennenlernen.



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