Mit der Salamitaktik zum Hase-Malediven-Strand: Sportkurs führt selbst geplantes Kanu-Wochenende durch


Der Sportkurs des 12. Jahrgangs bestritt vom 09.06 – 11.06.2023 ein Kanu-Wochenende. Insgesamt waren 21 SchülerInnen mit den beiden betreuenden Lehrkräften Herr Rohe und Frau Stambula unterwegs auf der Hase ab Herzlake. Von der aufregenden Bootspartie berichten Mariette Schneider und Annemarie Diepenbrock.

Zur Planung des Wochenendes teilten wir den Kurs in verschiedenste Komitees ein, wie ein Versorgungs-, Animations-, und Dokumentationskomitee. Außerdem „durften“ einige SchülerInnen kurze Vorträge beispielsweise über die hiesige Flora und Fauna oder über die Geschichte des Kanadiers vorbereiten.

Treffpunkt war am Freitagmittag um 13.00 Uhr am Bootsanleger in Herzlake. Bevor es allerdings richtig losging, wurden uns von Herrn Rohe die beiden effizientesten Schläge, Bogen- und J-Schlag, erklärt, sowie ein Kurzvortrag einer Schülergruppe zur Bootskunde präsentiert. Nachdem unser Gepäck wie Zelte, Isomatten etc. verstaut worden war, ging es endlich auf’s Wasser! Am ersten Tag paddelten wir 13 km bis zu unserem Zeltplatz in Haselünne, wo wir unser erstes Nachtlager aufschlugen. Trotz der Anstrengungen der Strecke blieb noch genug Kraft um Volley- sowie Fußball zu spielen, spannende Präsentationen zu hören, Unmengen an Ravioli zu essen und den Abend mit Animationen am Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Das Mörderspiel sollte hier ein ständiger Wegbegleiter der nächsten Tage sein.

Am zweiten Tag ging es nach einem leckeren Frühstück mit den eingepackten Zelten zurück in die Kanus mit dem Tagesziel, 20 Kilometer zu fahren. Die ersten Kilometer fielen uns “Kanuten“ noch leicht, während zum Ende hin immer öfter die Frage kam, wann wir endlich da seien. Deswegen wendete Herr Rohe die „Salami-Taktik“ an, mit welcher er uns versprach, wir seien in den nächsten zehn Minuten da, während es in Wirklichkeit über eine Stunde war. Aufgrund der Hitze machten wir an einem Malediven-ähnlichen Hase-Strand Rast, wo sich die Mehrheit in die lebensgefährliche Brandung des Flusses stürzte. Erschöpft kamen wir an unserem zweiten Zeltplatz in Groß Dörgen (Bokeloh) an, wo die Zelte erneut aufgebaut wurden. Gegen Abend entschieden sich manche SchülerInnen, bereits die Prüfung zu absolvieren, die in Kombination zur sonstigen Mitarbeit die Zeugnisnote darstellte. Abends saßen wir zusammen, aßen Pizza und spielten erneut Spiele.

Am nächsten Morgen führten die restlichen Kanuten die Prüfung erfolgreich durch und wir machten uns gemeinsam auf den letzten Paddel-Abschnitt nach Bokeloh (5km).

Als krönender Abschluss gab es für jeden noch ein wohlverdientes Eis.

Mit mehr oder weniger starken Verletzungen endete unser zwar anstrengendes, aber dennoch spaßiges und gelungenes Kanu-Wochenende – ganz nach dem Motto „Ich fühl mich Disco”.



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