Die deutsche Nationalmannschaft im Robo-Sports, vertreten durch die Franzi Robots, mit tollem Erfolg beim Weltfinale der World Robot Olympiade


Unter dem Motto: My Robot, my Friend lud der Internationale Roboter-Wettbewerb Nachwuchs zum Mi(n)tmachen ein

Technik und Spaß – darum drehte sich alles beim Weltfinale der World Robot Olympiad (WRO), das vom 17. bis 19. November in der Messe Dortmund ausgetragen wurde. Während bei den Roboter-Wettbewerben die besten Nachwuchs-Tüftler der Welt ihre Ideen präsentierten, wartete auf die Besucher*innen ein spannendes Rahmenprogramm – MINT zum Mi(n)tmachen.

Vor dem Messegebäude wehen Fahnen im Wind, drinnen wirbeln Kinder und Jugendliche durcheinander, tauschen sich in immer wieder anderen Sprachen aus, nur unterbrochen durch spontanen Jubel und Gesänge sowie mechanische Fahr-, Knack- und Plöpp-Geräusche, für die Roboter verantwortlich sind.

Über 360 Teams aus allen Teilen der Welt haben vom 17. bis 19. November in der Messe Dortmund ihr Technik-Wissen beim Weltfinale der World Robot Olympiad (WRO) unter Beweis gestellt. Fast 1000 Kinder und Jugendliche aus insgesamt 73 Ländern waren zu Gast und präsentierten in mehreren Kategorien ihre Roboter-Lösungen für knifflige Probleme – darunter Bälle schießen genauso wie Oberflächen desinfizieren.

Und mit dabei waren Jonas Döring, Lars Berndsen und Jamie Engelshove als deutsche Nationalmannschaft für die Kategorie Robo Sports. Begleitet wurden sie von Ihrem Coach Franciskus Van den Berghe, und dem drittplatzierten Team bei der deutschen Meisterschaft mit Noah Döring, Niklas Merscher und Jesper Temmen. Noah hat sich dabei als guter Lokalreporter bewiesen. Seinen Bericht kann man hier nachlesen:

Am ersten Wettbewerbstag konnten sie gegen die USA, Saudi-Arabien, Algerien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gewinnen. Gegen den Oman erzielten sie ein Unentschieden.

Das mediale Interesse war groß: Begleitet wurde das Team am ersten Tag des Wettbewerbs vom WDR, zuvor wurde bereits im NDR ausführlich über den Wettbewerb berichtet.

Am zweiten Tag mussten sie sich leider allen Gegnern zu schlagen geben, insbesondere den späteren Finalisten des Wettbewerbs. Am Ende erzielten die Franzi-Robots aber einen stolzen 12. Platz und sind damit seit Jahren das beste deutsche Team in einer Sportkategorie bei der World Robot Olympiad.

Doch nicht nur die Teamleistung, auch das Rahmenprogramm war Weltklasse.

Zahlreiche Mitmach-Aktionen

Rund 3000 Besuchende verfolgten nach Schätzungen der Organisatoren bei freiem Eintritt die spannenden Wettbewerbe und tauchten dabei in die MINT-Welt ein. MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Und beim diesjährigen Weltfinale war quasi Mi(n)tmachen angesagt, denn nie hat es ein größeres Rahmenprogramm gegeben: Mitmach-Stationen, praktische Workshops, spannende Vorführungen und interessante Vorträge warteten. 

So konnten die Besuchenden zum Beispiel eine VR-Brille testen, eine Drohne steuern, in 3D drucken oder einen fahrenden Roboter programmieren. Beim MINT-Markt präsentierten gemeinnützige Organisationen, Bildungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen sich und ihre Technik-Tricks. Die Themenvielfalt reichte von Bildungsangeboten über Berufsberatung bis zur digitalen Kultur.

Flaggenparade: Emotionaler Moment zur Eröffnung

„Wir haben ein Weltfinale organisiert, das glaube ich eine neue Benchmark gesetzt hat. Alles hat geklappt und wir haben sehr viel positives Feedback bekommen“, zeigte sich Markus Fleige zufrieden mit der Veranstaltung. Der Höhepunkt für den Vorsitzenden des Vereins TECHNIK BEGEISTERT, der die Veranstaltung organisiert hat: „Als ich bei der Flaggenparade zur Eröffnung realisiert habe: Hier sind jetzt wirklich junge Menschen aus der ganzen Welt zusammengekommen.“ Hinter Markus Fleige und seinen Mitstreiter*innen liegen dementsprechend arbeitsreiche Wochen. Insgesamt waren 170 Personen an Planung und Durchführung beteiligt – fast komplett ehrenamtlich.

„Die World Robot Olympiad begeistert Kinder und Jugendliche für Technik, zeigt neue Möglichkeiten in den Bereichen Robotik und Künstliche Intelligenz und stellt praxisnahe Aufgaben“, lobte auch NRW-Wirtschaftsministerin und Rednerin Mona Neubaur die Veranstaltung.

Neubaur: „Wichtig für unsere gesamte Gesellschaft“

„Dass junge Menschen großes Interesse und Spaß für den MINT-Bereich entwickeln, ist wichtig für unsere gesamte Gesellschaft: Es sind die heutigen Kinder und Jugendlichen, die die Zukunft unseres Landes gestalten werden. Ich freue mich daher besonders, dass mit Dortmund als Gastgeber das Finale dieses internationalen Jugendwettbewerbs in Nordrhein-Westfalen stattgefunden hat“, so die Ministerin.

Den Gemeinschaftsgedanken unterstrich auch Organisator Markus Fleige: „Die Robotik gibt Antworten für die Zukunft – schon allein dadurch, dass wir gemeinsam nach Lösungen suchen.“ Auf diese Suche haben sich in der Messe Dortmund geschätzt über 5000 Menschen begeben. Sein zufriedenes Fazit: „Es waren drei ganz besondere Tage.“

Alle Infos zum Weltfinale gibt es hier:

Die Eckdaten zum Weltfinale 2022 der World Robot Olympiad in Dortmund:

  • Rund 360 Teams (Alter: 8 bis 19 Jahre) aus über 70 Ländern haben an den Wettbewerben teilgenommen – fast 1000 Kinder und Jugendliche.
  • Veranstaltungsort von Donnerstag bis Samstag, 17. bis 19. November 2022, war die Messe Dortmund.
  • Geschätzt 3000 Menschen kamen an den drei Tagen in die Hallen.
  • Attraktives und frei zugängliches Rahmenprogramm mit Mitmach-Aktionen, Workshops etc. (www.weltfinale2022.de/besuch)
  • Organisator: TECHNIK BEGEISTERT e.V. (www.worldrobotolympiad.de/technik-begeistert-ev/kurz-und-kompakt)

Impressionen vom WRO-Finale 2022 in Dortmund


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