Auf den Spuren der Varusschlacht – Ausflug nach Kalkriese


Kurz nach den Osterferien, am 10. April, sind die Latein-Schüler*innen mit einem Highlight in das letzte Quartal gestartet. In Kalkriese konnten sie sowohl im Museum als auch im dazugehörigen Park auf den Spuren des römischen sowie germanischen Alltagsleben und der dort verorteten Varusschlacht wandeln.

Zu Beginn erfuhren die Kinder, wie die Römer und Germanen zur Zeit Augustus‘ in ihren Häusern gelebt, was sie gegessen und welche Kleidung sie getragen haben. Bei bester Stimmung wurde ein Schüler als römischer Soldat mit Rüstung, Helm, Schwert und Schild eingekleidet. Natürlich durfte auch seine römische Gattin nicht fehlen, die mithilfe ihrer Sklavin ihr römisches Gewand angelegt bekommen hat. Im Vergleich dazu wurden zwei weitere Kinder als germanische Erwachsene verkleidet.

Anschließend erklärten die beiden Museumsführer anhand der Ausstellung, wie die Germanen unter ihrem Anführer Arminius in der berühmten Schlacht um 9 n.Chr. den römischen Feldherrn Varus und seine drei Legionen im Teutoburger Wald besiegen, ja sogar vernichten konnten.

Nach einer kurzen Pause auf dem Aufsichtsturm mit Blick über das ehemalige Schlachtfeld ahmten die beiden Kurse die Varusschlacht nach. In Formation, mit Feldzeichen voran, marschierte der Kurs von Frau Schnieders im Gleichschritt als römische Legion durch das Gelände, während sich der Kurs von Frau Möhlenkamp als Germanen im Geäst auf die Lauer legte. Die Geschichte konnte jedoch nicht umgeschrieben werden, sodass erneut unsere germanischen Schüler*innen über die römischen gewinnen konnten, indem sie die römischen Feldzeichen lautstark eingenommen haben.

Als Erinnerung an den gelungenen Vormittag in Kalkriese prägten sich einige Kinder noch römische Münzen, die eben der Beweis dafür sind, dass die Varusschlacht tatsächlich vor 2000 Jahren im Osnabrücker Land stattgefunden hat.



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