Ach du dickes Ei! – Jubiläumsaufführung in der Halle Miriam


„Ach Du dickes Ei!“ oder „Teamwork Makes Dreamwork!“
30 Jahre inklusive Theaterpädagogik des Franziskusgymnasiums und der Mosaikschule

Am Freitag, dem 05. Juni 2026, um 17 Uhr zeigen die Theater-AG der Mosaikschule des Christophorus-Werkes und die Theater-AG der Unterstufe des Franziskusgymnasiums „Ach Du dickes Ei!“ oder „Teamwork Makes Dreamwork!“

Die Idee, die Produktion und die Leitung dieses etwa einstündigen, inklusiven Theaterstücks liegen in den Händen von Gesine Redenius-Hoppe und Barbara Dulle.

Auf einer Klassenfahrt machen die Jugendlichen eine merkwürdige Entdeckung am Strand: ein riesengroßes Ei. Die Polizei und die Spurensicherung werden gerufen, um herauszufinden, was es mit diesem Fund auf sich hat. Dabei entdeckt man geheimnisvolle Hinweise.

„Die Spielszenen für 23 Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen wurden von Barbara und mir gemeinsam entwickelt und „bühnenreif“ verfasst. Dabei sollten und konnten etliche Ideen und Anregungen unserer jungen Akteure eingearbeitet werden“, erläutert Gesine Redenius-Hoppe das inklusive Konzept. Sie habe sich dabei vornehmlich auf die Entwicklung der Dialoge und damit die Erstellung des Rollentextes konzentriert. Es gehe nicht um perfekte Schauspielkunst, sondern um die Förderung von Gemeinschaft, Spielfreude, Kreativität, Emotionalität und Verantwortung. Kurz: Teamwork Makes Dreamwork.

„Die geeignete Musik suchten Gesine und ich gemeinsam aus. Mein Part bestand im Besonderen darin, mit einigen Helferinnen und Helfern die zahlreichen, zum Teil sehr aufwendigen Requisiten zu bauen und Kostüme anzufertigen. Wir hatten viel Freude dabei, aber es war auch eine logistische Herausforderung, alles an die spezielle Bühne und das Spiel anzupassen“, ergänzte Barbara Dulle.

Seit nunmehr dreißig Jahren gibt es diese Theater-Kooperation des Franziskusgymnasiums mit der Mosaikschule des Christophoruswerkes. „Unsere Zusammenarbeit folgt der Idee einer sinnvollen Inklusion in bester Weise. Darauf sind wir auch ein bisschen stolz“, resümiert Barbara Dulle. „Soziale Partizipation und Integration in bestem Sinne“.

Das Konzept verfolge zugleich die Ideen von Ganzheitlichkeit und Diversität. „Und das alles in einem kreativen und geschützten Miteinander. Wir schreiben häufig unsere Stücke selbst und berücksichtigen dabei, was die uns Anvertrauten individuell für die Bühne mitbringen. Eine super Erfahrung und ein Gewinn für alle Beteiligten“, fügt Gesine Redenius-Hoppe hinzu.

Alle Mitwirkenden vor und hinter der Bühne seien schon gespannt und würden sich über ein volles Haus sehr freuen.

 



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